| Goldenes Rad von Erfurt – um den Großen Preis der WBG Zukunft eG |
| Donnerstag, den 18. August 2011 um 16:25 Uhr | |
|
Steherrennen sind schon was Besonderes. Sie fordern die ganze Aufmerksamkeit des Publikums. Es knattert, es rauscht, mal kurz zum Bierwagen, zurück zum Platz – und - völlig die Orientierung verloren. Nicht etwa wegen der berauschenden Wirkung des Gerstensaftes der Apoldaer Brauerei. Nein. Auf dem Oval im Erfurter Andreasried braucht man schon ein geübtes Auge, um sofort den aktuellen Stand des jeweiligen Laufes überblicken zu können. Vor allem für neue Besucher der Steherrennen ist es oft nicht leicht, sich zu orientieren. Es ist eben nicht so einfach, wie bei einem Straßenrennen, wo derjenige das Rennen anführt, der ganz vorne ist. In einem Kreis gibt es kein Anfang und Ende. Der Erste könnte genauso gut der Letzte sein. Aber von diesem scheinbaren Wirrwarr sollte sich niemand abschrecken lassen. Der Modus mit den drei Läufen zu je 25 Kilometern wie beim Goldenen Rad von Erfurt um den Großen Preis der WBG Zukunft eG am 26. August wird vom Bahnsprecher permanent erklärt. Und wer sich selbst orientieren will, wagt einfach einen Blick auf die riesige Leinwand in der Nordkurve, wo man die Rennsituation anhand von Startnummern und der Platzierung einfach nachvollziehen kann. Die Rundenzahl wird per Hand auf der Start-Zielinie eingestellt. Gefahren werden auch nächste Woche Freitag wieder drei Läufe zu je 25 Kilometer. Und neben den Laufsiegen haben es die Fahrer wie bei der Tour de France, wo eine Etappe natürlich auch viel Wert ist, auf die Gesamtwertung abgesehen. Den Großen Preis der WBG Zukunft gewinnt am Ende der Fahrer, der in den drei Läufen in Summe am häufigsten möglichst weit vorn platziert ist. In Addition der so genannten Platzpunkte wird schließlich das Siegergespann ermittelt. Und das ist letztlich ganz einfach zu erkennen, auch ohne Anzeigetafel oder Bahnsprecher. Nämlich am Siegerkranz.Gespannaufstellung
|






